SoLaWino - Die 1. gemeinschaftsbasierte Wein SoLaWi der Mosel

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FAQ´s dere SoLaWino

SoLaWino – 1. Wein SoLaWi der Mosel

Wie funktioniert das mit der gemeinschaftsbasierten Weinwirtschaft?
Wir bewirtschaften zunächst die Fläche von knapp 3000 m² Weinberg. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass wir ungefähr 2000-3000 Liter Wein aus dieser Fläche bereiten können, die daraufhin unter der Gruppe aufgeteilt werden. Bei einer Anzahl von beispielsweise 50 Anteilen macht das 40 Liter pro Mitglied aus. Dies entspricht ungefähr 50 Flaschen (0,75 Liter) pro Jahr.  Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt bei 20,4 Liter Wein im Jahr. Da wir von der Natur und ihren Gegebenheiten abhängig sind, kann nicht jedes Jahr die gleiche Menge an Trauben gelesen werden. Die Erntemenge kann demnach schwanken, es kann also mehr Wein geben oder die Ernte im schlimmsten Fall sogar ausfallen.

Wein an sich und im Besonderen Riesling haben eine lange Halbwertszeit. Daher kann es vielleicht von Interesse sein, nicht jedes Jahr die gleiche Art von Wein zu produzieren. Es können über das Jahr gerne Wünsche geäußert werden, welche Art und Geschmacksrichtung von Wein produziert werden soll. Je nach Bedingungen im Weingarten werden diese berücksichtigt und kosten kalkulatorisch mit einbezogen.

Wie komme ich an die Mosel?
Der Keller befindet sich in Traben-Trarbach, der Wingert für die SoLaWi ist in Kröv. Der nächstgelegene Bahnhof wäre in Traben-Trarbach oder Wittlich. Über die Spond-App könnt ihr aber auch Fahrgemeinschaften bilden. Leider ist der ÖNV an der Mosel nicht unbedingt eine Alternative.

Wo kann ich schlafen?
Schlafmöglichkeiten gibt es viele und auch ganz nach euren Bedürfnissen. Von einer Herberge über Ferienwohnungen bis hin zum Romantik-Jugendstilhotel geht alles. Es liegt also an euch.
In der Spond-App gibt es einen Beitrag dazu.

Wo treffen wir uns, wo werden die Trauben verarbeitet?
Wir treffen uns in der Regel im Keller in der Wildbadstraße 38 in Traben-Trarbach oder direkt am Weinberg. Im Keller werden auch Weine hergestellt und wir treffen uns dort auch zum Essen und zusammen sein. Sollte das Wetter es im Sommer zulassen, versuchen wir möglichst viel draußen zu machen. Sei es eine Pizza am Moselufer essen und ein paar Weinchen schlürfen oder im Sauseneck sitzen und die Aussicht über Traben-Trarbach genießen.

Was passiert, wenn ich den Beitrag nicht mehr zahlen kann?
Das Prinzip ist einfach wie klar. Kannst du, aus welchen Gründen auch immer, den monatlichen Beitrag nicht mehr zahlen, wirst du solidarisch aufgefangen. Dies ist jedoch immer im Vorhinein mit mir abzuklären.

Es wird eine Warteliste geben und im Regelfall wird die freie Stelle gleich wieder besetzt. Deine geleisteten Zahlungen, kann ich dir leider nicht erstatten, da diese schon verplant oder ausgegeben sind.

Was muss ich im Monat bezahlen?
Die Frage, die ich am häufigsten höre. Das Prinzip ist so einfach wie fair. Jeder zahlt das, was er kann oder was ihm das Projekt wert ist. Wichtig ist, dass am Ende der Bieterrunde die Gesamtkosten der SoLaWino gedeckt sind. Du zahlst deinen Beitrag für 12 Monate. Der Richtwert liegt bei ca. 65 € im Monat

Was sind das für Workshops?
Über die nächsten 12 Monate gibt es zu jedem Arbeitsschritt im Weinberg Workshops. Mir ist es wichtig, dass ihr versteht, was biologisch Weinbau an der Mosel bedeutet. Dies sollt ihr multidimensional erleben.

Wie läuft so ein Workshop ab?
Ein Workshop geht meistens über ein Wochenende.
Freitagabend kommen die Mitglieder an. Meistens machen wir ein Mitbring-Buffet.
Samstag ist dann der eigentliche Einsatz, bei dem wir im Weinberg ganz praktisch verschiedene Aufgaben des Winzers erleben können. Abends treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Kochen und fröhlichem Beisammensein. Sonntag ist ggf. nochmal was im Weinberg zu tun oder je nachdem wie die Gruppe so drauf ist, Freizeit oder Abreise angesagt.

Wann sind die Workshops?
Termine sind in der Spond-App zu finden. Die meisten Termine sind Erfahrungswerte aus den letzten Jahren, einige Termine sind als Orientierung angegeben, aber noch nicht bestätigt, da die Natur ihren eigenen Rhythmus hat.

Muss ich was unterschreiben, um mitzumachen?
Das Prinzip der Gemeinschaftsbasierten Wirtschaft ist, dass wir gegenseitig Verantwortung übernehmen. Du für mich und ich auch für dich und ihr untereinander. Es zählt also das Wort! Verträge auf Papier mit entsprechenden Unterschriften wird es nicht geben.

Kann ich auch mit meiner Frau/Familie/ WG/ Freunden mitmachen?
Klar, du kannst dir deinen Anteil auch teilen. Du und deine WG wollen zusammen etwas erleben? – Cool, dann teilt ihr euch eben einen Anteil. Ich bitte vorab nur um eine Absprache.

Was für Wein bekomme ich?
Es wird zu 50 % Naturwein geben und zu 50% klassischen Wein. Allerdings hat die Natur im Jahrgang auch ein Wort mitzureden.  Der Raum für Wünsche ist offen und gerne höre ich mir eure Wünsche an.

Wie oft bekomme ich Wein?
Du bekommst nur einmal Wein und zwar das, was wir lesen, geteilt durch die Anteile, die ich ausgebe. Wir können schließlich nur einmal im Jahr lesen gehen.

Wann bekommt man den Wein?
Bei der Abfüllung im Folgejahr.

Wie oft muss ich zur Mosel kommen?
Grundsätzlich ist es dir überlassen. Wenn du nur finanzielle Verantwortung übernehmen willst, ist das okay. Wenn du öfter kommen möchtest, wenn du z.B. mehr mitarbeiten willst oder einfach so gerne an der wunderschönen Mosel Zeit verbringen willst, kannst du das mit mir absprechen.

Wie ist das mit dem Mitmachen?
Zu bestimmten Zeiten im Jahr gibt es viel zu tun. Gerne kannst du kommen und mir bei der Arbeit helfen. Manchmal wird die Arbeit in unserem Weinberg schon erledigt sein. Wenn du trotzdem sehen möchtest, wie die einzelnen Arbeiten ablaufen, habe ich noch weitere Weinberge, bei denen du mithelfen, lernen und einen Ausgleich finden kannst.  

Muss ich im Weinberg arbeiten?
Nein, niemand muss im Weinberg helfen. Es gibt auch viele andere Dinge zu tun.
Vielleicht stellt sich auch eine Versorgergruppe zusammen, die gerne kocht oder, oder, oder. Es ist allerdings für alle Mitglieder schön und wertschätzend, wenn du mal dabei bist und sei es nur, um Abends ein Glas Wein mit uns zu trinken.

Wie funktioniert diese Bieterrunde?
Mit der Bieterrunde wollen wir erreichen, dass eine Mitgliedschaft in der Solidarischen Weinwirtschaft nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Menschen scheitert. Wir sind es in unserer Gesellschaft nicht gewohnt, über Geld zu sprechen und tun uns oft schwer damit, unsere eigene finanzielle Situation und unseren Bedarf im Vergleich zu anderen einzuschätzen. Eine solidarische Landwirtschaft kann auch hier ein Ort sein, um neue Umgangsweisen mit Geld auszuprobieren. Auf der jährlichen Versammlung tauschen wir uns miteinander über den diesjährigen Richtwert (Durchschnittskosten) für einen Ernteanteil aus. Anschließend schreibt jede*r Teilnehmer*in verdeckt auf einem virtuellen Zettel, wie viel er oder sie monatlich für einen Anteil zahlen kann. Alle sollten sich dabei an dem Richtwert und einer Einschätzung der eigenen finanziellen Situation orientieren. Nach der ersten „Runde“ schauen wir, ob insgesamt genug Geld zusammengekommen ist, um die Kosten für das Jahr zu decken. Ist es zu wenig, müssen wir eine zweite Runde eröffnen, in der alle überlegen können, ob sie doch etwas mehr beitragen können. Kommen wir in der Bieterrunde auf mehr als das angesetzte Budget, könnten wir in diesem Jahr vielleicht eine neue Fläche anschaffen oder unserem Winzer mehr Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zahlen. So eine Finanzierungsrunde ist für viele Menschen etwas ganz Neues und bestimmt erst mal ungewohnt. Die Erfahrung von anderen SoLaWis zeigt, dass dieser Prozess erstens funktioniert und zweitens zu einem fairen und stabilen Miteinander über das Jahr führt.

 Wie verbindlich ist die Teilnahme?
Die finanzielle Teilnahme an der Solidarischen Weinwirtschaft gilt immer verpflichtend für ein Wirtschaftsjahr. Das Wirtschaftsjahr der Solidarischen Weinwirtschaft beginnt am 31. März und endet 12 Monate später. Die Mitgliedschaft beträgt also 12 Monate. Während des laufenden Jahres könnt ihr eure Teilnahme nur beenden, wenn ihr selbst einen neuen Teilnehmer findet. Diese können beispielsweise auf der Warteliste stehen. Alle Teilnehmer*innen können im neuen Jahr wieder mitmachen. Wenn freie Anteile entstehen, weil Menschen aussteigen, werden diese nach unserer laufend geführten Warteliste besetzt.

Bieterrunde: Muss ich da kommen?
Zu Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres findet eine Mitgliedervollversammlung statt. Hier stellt Jan-Philipp Bleeke die Kostenkalkulation des kommenden Wirtschaftsjahres vor. Die Bieterrunde für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 findet am 31.März 2023 online statt.  Wer an der Solidarischen Weinwirtschaft teilnehmen möchte, muss an der Bieterrunde teilnehmen oder eine*n Vertreter*in schicken.


 

 

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